Mi
25
Nov
2009
Schweinegrippe-das Milliardengeschäft mit der Angst
H1N1-Wirtschaftspropaganda der Industrienationen und der WHO
Schweinegrippe: Höchste Warnstufe
Influenza-A-Virus H1N1
Schweinegrippe: Panik oder Vorsorge?
Experten kritisieren: Bei der Schweinegrippe werde ein wenig erprobter Impfstoff direkt an Millionen von Menschen verabreicht.
zdf
26. August 2009
Robert Koch-Institut (RKI)
Aufgaben und Gesetzliche Grundlagen des Robert Koch-Instituts
Pandemie-Beauftragter der Regierung hat umstrittenen Beraterjob
Das Robert Koch-Institut (RKI) ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.
Das RKI ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention und damit auch die zentrale Einrichtung des Bundes auf dem Gebiet der anwendungs- und maßnahmenorientierten biomedizinischen Forschung.
Die Kernaufgaben des RKI sind die Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere der Infektionskrankheiten.
Zu den Aufgaben gehört der generelle gesetzliche Auftrag, wissenschaftliche Erkenntnisse als Basis für gesundheitspolitische Entscheidungen zu erarbeiten. Vorrangige Aufgaben liegen in der wissenschaftlichen Untersuchung, der epidemiologischen und medizinischen Analyse und Bewertung von Krankheiten mit hoher Gefährlichkeit, hohem Verbreitungsgrad oder hoher öffentlicher oder gesundheitspolitischer Bedeutung.
Das RKI berät die zuständigen Bundesministerien, insbesondere das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), und wirkt bei der Entwicklung von Normen und Standards mit.
Es informiert und berät die Fachöffentlichkeit sowie zunehmend auch die breitere Öffentlichkeit. Im Hinblick auf das Erkennen gesundheitlicher Gefährdungen und Risiken nimmt das RKI eine zentrale „Antennenfunktion“ im Sinne eines Frühwarnsystems wahr.
Die Gemeinde der Grippeforscher ist der Pharmaindustrie eng verbunden.
Zwar versichern die WHO-Beamten, dass ihre Berater auf Interessenkonflikte geprüft seien. Aber allzu genau können diese Prüfungen nicht ausfallen.
So war an der Ausarbeitung der Richtlinie, die es geradezu erzwingt, auch eine harmlose Influenzavariante zur globalen Bedrohung zu erklären, zum Beispiel der deutsche Mediziner Robert Haas beteiligt, der beim staatlichen Robert-Koch-Institut in Berlin die Pandemieplanung koordiniert.
Haas, so berichtete der „Spiegel“, ist aber auch Berater bei der „European Scientific Working Group on Influenza“, die „die Vorteile und die Sicherheit von Influenza-Impfstoffen und antiviralen Medikamenten“ propagiert und dafür unter anderem von den Impfstoffherstellern GlaxoSmithKline (GSK), Novartis, Baxter und Sanofi finanziert wird.
Korruptionswächter beklagen die Verquickung - ein Amtsträger dürfe nicht so eng mit einem Lobbyverein verbandelt sein.
Berlin - Walter Haas, Koordinator der Influenza-Expertengruppe am staatlichen Robert-Koch-Institut (RKI), ist wissenschaftlicher Berater einer ausschließlich von der Pharmaindustrie finanzierten Vereinigung. Nach SPIEGEL-Informationen unterstützen zehn Arzneikonzerne die European Scientific Working Group on Influenza (ESWI), für die er tätig ist.
Spiegel.de am 24.10.2009
Dazu passt noch diese Meldung:
EU-Razzia bei Pharmaherstellern
wegen nicht erlaubter Absprachen. Sanofi-Aventis, Teva Pharmaceuticals und Novartis davon betroffen.
WHO-Weltgesundheitsorganisation
Die Welthandelsorganisation (engl.: World Trade Organization, WTO; frz. Organisation Mondiale du Commerce, OMC; span. Organización Mundial de Comercio, OMC) ist eine internationale Organisation mit Sitz in Genf, die sich mit der Regelung von Handels- und Wirtschaftsbeziehungen beschäftigt. Sie wurde 1995 aus dem General Agreement on Tariffs and Trade (GATT) in der Uruguay-Runde nach siebenjähriger Verhandlungszeit gegründet. Am 1. Januar 1995 nahm sie ihre Arbeit in Genf auf. Die WTO ist neben dem IWF und der Weltbank eine der zentralen internationalen Organisationen, die wirtschaftliche Sachverhalte mit globaler Reichweite verhandelt.
Den Vorsitz in der WHO-Expertengruppe für Impfstoffe führt David Salisbury, der Leiter der Impfstoffabteilung im Londoner Gesundheitsministerium.
Ihm werfen britische Kritiker vor, dass er einst das Gesuch der Vorläuferfirma von GlaxoSmithKline unterstützte, sie von der Haftung für einen Impfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln zu befreien, obwohl dieser in anderen Ländern bereits wegen schwerer Nebenwirkungen vom Markt genommen worden war.
Nun war Salisbury maßgeblich daran beteiligt, dass die WHO im Juli auch solche Impfstoffe gegen die Schweinegrippe empfahl, über deren mögliche Nebenwirkungen noch gar keine sicheren Aussagen möglich sind.
Ins gleiche Bild passt auch die Geschichte des deutschen Epidemiologen Klaus Stöhr.
Als Leiter des WHO-Grippeprogramms propagierte er sechs Jahre lang die Formel, es sei nicht die Frage ob, sondern nur wann die nächste Grippepandemie zuschlage.
Als im Frühjahr 2005 in Ostasien einige Dutzend Menschen an einem Grippevirus erkrankten, das von Geflügel auf Menschen übergesprungen war, nutzte Stöhr die Gelegenheit:
Werde das Virus erst einmal „einfach übertragen, werden viele Menschen sterben“, erklärte er – und sprach von Millionen Toten.
Das trat zwar niemals ein. Aber die Warnung zeigte Wirkung. Zahllose Regierungen begannen für den ausgemalten Ernstfall zu planen und schlossen Verträge mit potenziellen Impfstofflieferanten.
Vor diesem Hintergrund war es nur logisch, dass Stöhr schließlich Anfang 2007 zum Pharmakonzern Novartis wechselte, um dort die Entwicklung von Grippeimpfstoff voranzutreiben.
Die fragwürdige Verquickung von öffentlichem Auftrag und privatem Geschäft ist Ergebnis des Forschungsdilemmas der Medizin.
Weil die Regierungen kaum noch in die medizinische Forschung investieren, sind die Medizinwissenschaftler auf die Industrie angewiesen, um überhaupt forschen zu können.
Im Ergebnis gibt es fast keine wirklich unabhängigen Experten. Auch von den 16 Mitgliedern der „Ständigen Impfkommission“ des Robert-Koch-Instituts haben nur vier keine Verbindungen zu Impfstoffherstellern.
So konzentriert sich die Forschung auf die Bereiche, die kommerziellen Gewinn versprechen.
Und heraus kommt eine Symbiose, bei der Forscher wie Manager das gleiche Interesse verfolgen: die praktische Anwendung ihrer Arbeitsergebnisse, notfalls auch ohne echten Notfall.
Pharmakonzern ruft Schweinegrippe-Impfstoff zurück
Der Pharmakonzern GlaxoSmithKline hat in Kanada eine Charge seines Schweinegrippe-Impfstoffs zurückgerufen. Grund ist der Verdacht auf eine Häufung schwerer Allergien.
Strategic Advisory Group of Experts (SAGE) on Immunization der Weltgesundheitsorganisation WHO
An der Sitzung vom 13. Juli 2009, die über die weitere Impfstrategie der WHO für die kommenden Monate entschied, nahmen mindestens zwei Dutzend Repräsentanten der Pharmaindustrie teil, neben jenen von Novartis und GlaxoSmithKline auch welche von Baxter, Sanofi Pasteur und von diversen Pharmadachverbänden.
Unter den Augen der Vertreter dieser Milliarden-Industrie kamen die SAGE-Mitglieder zu dem lapidaren Schluss:
»Da die Verbreitung des pandemischen Virus als unaufhaltsam angesehen wird, werden Impfstoffe für alle Länder gebraucht.« Für alle Länder – wow! Das heißt im Fall der WHO wirklich alle – nämlich alle 194 Staaten der Erde mit ihren 6,75 Milliarden Bewohnern!
Und das heißt: Die Kampagne gegen »Schweinegrippe« ist die größte und bisher aggressivste Marketingkampagne für Impfstoffe und fragwürdige Grippemittel, die dieser Planet jemals gesehen hat.
Ein Traum für jeden Hersteller.
Damit läutet die WHO den größten Menschenversuch aller Zeiten ein, denn in ihrer »Pandemic (H1N1) 2009 briefing note 2« über das Meeting vom 13. Juli 2009 bekennt sie ohne jedes Unrechtsbewusstsein:
»Da neue Technologien bei der Produktion von einigen Impfstoffen zur Anwendung kommen, die bisher nicht intensiv auf ihre Sicherheit in Bezug auf bestimmte Bevölkerungsgruppen ausgewertet wurden, ist eine bestmögliche Beobachtung nach der Vermarktung sehr wichtig.«
Ja, Sie haben richtig gelesen:
1. Das Impfkomitee der WHO hat das Profitdenken der Pharmaindustrie bereits so weit verinnerlicht, dass es im Zusammenhang mit der Verabreichung von Impfstoffen an den Menschen von »Vermarktung« spricht.
2. Das Impfkomitee der WHO empfiehlt nicht ausreichend auf ihre Sicherheit getestete Impfstoffe.
3. Das Impfkomitee der WHO will die Reaktionen der Menschen auf diese Impfstoffe erst nach deren massenhafter Verabreichung auswerten.
Schweden: Starke Nebenwirkungen nach Schweinegrippe-Impfung
In Schweden gibt es nun erste Hinweise bezüglich auftretender Nebenwirkungen infolge der Schweinegrippe-Impfung.
So wurden beispielsweise bei 190 geimpften Krankenschwestern schwere Krankheitssymptome, wie z. B. starke Gliederschmerzen, Fieber und Schüttelfrost festgestellt.
European Influenza Surveillance Network (EISN)
EUROPÄISCHES ZENTRUM FÜR Prävention und die Kontrolle Influenza A(H1N1)
Hier finden Sie genaue Zahlen über Neuinfektionen überall auf der Welt.
Sie werden sehen, das die Zahlen mit den Zahlen in den sogenannten freien Medien nicht immer übereinstimmen.
Aktienkurse
Sanofi-Aventis Aktie [WKN: 920657
GlaxoSmithKline Aktie [WKN: 940561
Novartis Aktie [WKN: 904278
Baxter International Aktie [WKN: 853815
Roche Aktie [WKN: 855167
CSL Aktie [WKN: 890952
Teva Pharmaceuticals Industries Aktie [WKN: 883035 /
Schlußwort
Dies ist kein Aufruf die Impfkampagne zu boykottieren, diese Entscheidung muß jeder individuell für sich treffen.
Ich möchte mit diesem Bericht vielmehr darstellen, wie weit die politische Wirtschaftspropaganda in den Industriestaaten verbreitet ist.






















